Brexit Day: Why an LSE-trained Academic is Deeply Sad in Germany

By Achim Goerres

This is a rather personal contribution that does not fit the usual remit of our blog.

I am deeply sad today. Today is Brexit Day, the 31st of January 2020. At midnight Brussels time, the United Kingdom will leave the European Union.

The United Kingdom is my second home, and I sense that that feeling is somehow compromised by her leaving the EU. I know that Brexit does not really change much about my academic future:  I can still visit the UK as often as I like, I can work together with British colleagues, I can become a visiting professor, or I can work in the UK even though I will have to apply for a permit in the future.

In contrast to all that remains the same, Brexit Day really makes me reflect about my academic past.

I am who I am academically (and probably personally, too) because the UK was a member state of the European Union in my formative educational years. In late September 2001, I arrived via Eurostar at London Waterloo from my hometown of Dueren (30 km off Aachen). Recently graduated with a BA in European Studies from the University of Osnabrueck, I had two pieces of luggage weighing more than 40 kg (no weight maximum being one of the thrills of the Eurostar), a spot to study for a Master of Science in Comparative Politics at the London School of Economics and a full stipend to cover fees and living expenses.

This started my British academic upbringing that finally amounted to an MSc, a PhD and a Postgraduate Certificate of Teaching in Higher Education, all from the LSE. For a total of four years, broken English was my first language.

I lived a privileged, metropolitan life in London. Pampered with numerous stipends from Germany, the UK and the LSE, I took in the full breadth and depth of LSE academic life. I benefitted both from British and German tax-financed stipends, such as an ESRC studentship or from the German Academic Exchange Service.

During my three PhD yeas, I was a politically fully integrated EU citizen in the United Kingdom. Tony Blair was my prime minister, too. Excitedly, I went to the voting station close to King’s Cross to vote for London Mayor, the London Assembly and the European Parliament in 2004. I remember meeting various other voters from EU countries and former Commonwealth countries at the station with whom I shared the honour of voting in a country of which we were not nationals.

All this great academic and political experience – I would not have had most of it without the UK having been an EU member state.

When I decided to pursue a PhD at the LSE in 2003 (after one year back in Germany), it was a necessary condition that my partner, also a German citizen, and I could easily transition from being students to working. As EU citizens in an EU country, we were certain about the ease of that transition and did not waste a single thought on this. For us to be able to work in the UK in 2003 meant we only had to get a National Insurance Number, a time effort of about 30 minutes at a local branch of the Department of Work and Pensions.

If I was in the same personal position in the year 2020 as I had been in 2003, I would not choose to study for a PhD in the United Kingdom, simply because the uncertainty and burden of getting work permits and residence permits would have been too much for this alternative me and his partner.

This alternative me would not have studied at the LSE, would not have benefitted from all the academic privileges, would not have been shaped to be a British academic and would not have developed such a strong emotional bond with the United Kingdom.

This alternative academic me would not have been the same. Other aspiring academics in Germany today will not be able to walk the easy path that was open to me almost two decades ago.

This is why I am deeply sad today.

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Übersicht über politische Blogs, Podcasts und mehr

Um im tagespolitischen Geschehen und in bestehenden Konflikten den Überblick zu behalten und sich gleichzeitig  eine eigene Meinung zu diesen Themen zu bilden, wäre eigentlich eine mehrstündige Recherche notwendig. Blogs, Podcasts und sogar Formate auf Instagram machen einem das Leben leichter, indem dort ausführlich recherchierte Themen je nach Format entweder möglichst detailreich oder möglichst kurz und verständlich dargestellt werden.

Hier eine erste Übersicht:

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Von den Wassermassen zur Messereinwanderung – Befunde zum metaphorischen Sprachgebrauch der AfD im 19. Deutschen Bundestag

Von Claudia Schmitz

Kontakt: claudia.schmitz@uni-due.de

Die Partei „Alternative für Deutschland“ fiel in den letzten Jahren immer wieder durch ihren provokanten Sprachgebrauch auf. Durch immer neue sprachliche Tabubrüche, etwa die mehrdeutige „Vogelschiss“-Metapher, verschieben sich – so die Kritik – „die Grenzen des Sagbaren“ und damit der Diskurs nach rechts.

In meiner Staatsarbeit ging ich der Frage nach, ob sich diese der AfD vorgeworfenen „Grenzverschiebungen“ am Metapherngebrauch zeigen lassen. Weiterlesen

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Der Bundesrat ergrünt – Zentrale Ergebnisse aus den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

Von Robin Arens

Sachsen und Brandenburg haben ihre Landtage gewählt. Was bedeutet das für die Politik in Berlin und den Ländern? Aus dem Wahlergebnis vom 01. September 2019 lassen sich drei wichtige Erkennntisse ableiten:

  • Die Grünen gewinnen im Bundesrat noch weiter an Relevanz
  • Die einzelnen Länder bekommen eine stärkere Verhandlungsposition
  • Der Rechtfertigungsdruck der SPD, die Große Koalition zu verlassen, steigt Weiterlesen
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Frieden studieren – und was dann? Ergebnisse einer Absolvent*innenstudie von Masterstudiengängen der Friedens- und Konfliktforschung

Von Daniel Lambach

Seit 2002 sind in Deutschland und Österreich mehrere Studienangebote in der Friedens- und Konfliktforschung (FKF) geschaffen worden. Diese vermitteln Studierenden analytische und praktische Kompetenzen, um sie für friedens- und konfliktrelevante Berufsfelder zu qualifizieren. Wie gut dies gelingt, ist jedoch bislang lediglich in standortbezogenen Evaluationen erforscht worden. Um zu robusteren Ergebnissen über das Feld FKF zu kommen, wurde im Herbst 2017 in einem gemeinsamen Projekt von Wissenschaftler*innen von sieben Universitäten (Duisburg-Essen, Frankfurt a. M./Darmstadt, Hamburg, Innsbruck, Konstanz, Magdeburg und Tübingen) eine gemeinsame Absolvent*innenstudie von Masterstudiengängen aus dem Bereich Friedens- und Konfliktforschung durchgeführt. Der entsprechende Artikel von Patricia Schneider (IFSH) und mir ist gerade in der Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung erschienen (frei zugänglicher preprint). Weiterlesen

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Abschlussbericht vom Praktikum bei Ghana Statistical Service

Von Jonas Elis

Vor einigen Wochen habe ich in diesem Blog vom Forschungspraktikum bei Ghana Statistical Service (GSS) berichtet. Seit diesem Zwischenbericht sind einige weitere Erfahrungen aus der Arbeit am ghanaischen Zensus 2020 und Eindrücke aus dem Alltagsleben hinzugekommen. Weiterlesen

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Wahl-O-Mat Analyse – Wo sich CDU und SPD unterscheiden, wie verwandt AfD und NPD sind und wie man eine Lobby-Partei erkennt

Von Samuel Brielmaier

Der Wahl-O-Mat fragt alle zur Europawahl antretenden Parteien zu ihrer Haltung gegenüber 38 Thesen ab. Normalerweise benutzt man den Wahl-O-Mat, um zu schauen, mit welcher Partei man selbst inhaltlich am meisten Überschneidungen hat. Was aber, wenn man sich die Position der Partein im Vergleich anschaut? Welche Parteien haben viel gemeinsam, welche wenig? Stimmt es, dass sich SPD und Union so stark ähneln, wie viele glauben? Inspiriert von einem ähnlichen Beitrag zur Bundestagswahl 2017 von David Kriesel habe ich die Daten analysiert und grafisch aufbereitet. Weiterlesen

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Grüne Welle bei den Europawahlen – Parteiensystem im Wandel und Machtoptionen im Bund

Von Lukas Fiege

Bei der Europawahl in Deutschland am 26.05.2019 rollte eine grüne Welle über das Land. Bündnis 90/Die Grünen verbesserte sich im Vergleich zur Wahl 2014 um knapp 10%-Punkte, während CDU und SPD starke Verluste hinnehmen mussten. Auch in der Sonntagsfrage befinden sich die Grünen auf einem derartigen Höhenflug, dass sie in neuesten Umfragen Kopf an Kopf mit der Union, teils sogar vor ihr, liegen. Was bedeutet es, dass die Grünen so plötzlich hoch wie Ikarus fliegen? Wie ist ihr rapider Erfolg – Verdopplung der Umfragewerte innerhalb eines Jahres – zu erklären? Erleben wir gerade dauerhafte Verschiebungen im deutschen Parteiensystem mit Folgen für bundespolitische Machtkonstellationen? Oder droht ein Absturz der Grünen, weil sie der Sonne zu nah kommen? Weiterlesen

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Gehet wählen, redet vorher darüber…und fragt nach, ob die Freunde gewählt haben!

Die helle Seite der Macht und die soziale Mobilisierung zur Wahlbeteiligung

Von Achim Goerres

Wähler sind Menschen und wollen als solche mit ihrem Verhalten den sozialen Erwartungen ihrer Freunde  entsprechen und sozialem Druck entgehen. Dies lässt sich auch für die Wahlbeteiligung zeigen. Somit ist dies ein Aufruf, über soziale Netzwerke auf eine bestimmte Art die eigenen Freunde zur Wahl am 26. Mai aufzurufen. Weiterlesen

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“Gute Organisation und ein klein wenig Wagnis” – Ein Praktikum bei Ghana Statistical Services

Von Jonas Elis

Seit zwei Wochen arbeite ich bei den Statistical Services in Accra, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Ghana. Der Anlass ist die Durchführung meines Pflichtpraktikums im MA Survey Methodology an der Universität Duisburg-Essen. Auf diesem Wege Grüße ich hiermit alle KollegInnen und KommilitonInnen, von denen ich mich in der Hektik der Vorbereitungen nicht persönlich verabschieden konnte und berichte allen Interessierten in gegebener Kürze von den bisherigen Eindrücken. Weiterlesen

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