Aurora Norwich – Tag 1

Aurora ist eine Gruppe von neun europäischen Universitäten (Grenoble, Antwerpen, Amsterdam, Duisburg-Essen, Norwich, Aberdeen, Bergen, Göteborg, Reykjavik).
Das erste Treffen (Gründung) fand 2016 in Amsterdam statt, das zweite im Frühjahr in Reykjavik. Und in Norwich fand am 10. und 11. November nun das dritte Treffen statt.

Aurora hat folgende “Key Priorities”.

  1. Societal Impact and Relevance of Research
  2. Innovation in Teaching and Learning
  3. Diversity and Inclusion
  4. Students Initiatives

Außerdem werden auf der Hompage noch folgende “Other Activities” genannt: “Digital World”, “Internationalisation”, “Sustainability” und “Sports”.

Die Key Priorities sind in der nachfolgenden Abbildung noch einmal dargestellt.

5.1 Aurora

 

Die UDE hat übrigens in diesem Jahr den “Diversity and Inclusion Award” für ihr Projekt “Chance hoch zwei” gewonnen. Der Award wurde beim “General Meeting in Norwich” verliehen.

Nun aber zu dem, was in Norwich vor Ort stattfand: Am ersten Tag wurde in Arbeitsgruppen getagt. Da ich an der Arbeitsgruppe “Societal Impact and Relevance of Research” teilgenommen habe, hier schon mal die Übersicht, was dort diskutiert wurde:

5.1 SIRR

 

Man sieht, es war einiges. (Eine zweite große Gruppe war “Innovations in Teaching and Learning”).

  1. Research Infrastructure
    1. Research Data Management
    2. Research Information Systems
    3. Research Data Infrastructure
  2. Transfer
    1. Open Educational Resources / Transfer of Knowledge
    2. Transfer of Research Results (–> Open Access) and Data (–> Infrastructure)
  3. Measurement
    1. of Societal Impact
    2. of Relevance of Research

Ich will zwei Punkte, die im Detail diskutiert wurden, herausgreifen.

  • Wie kann Aurora im Bereich Forschungsdatenmanagement (RDM) und Forschungsdateninfrastruktur (RDI) kooperieren?
  • Wie kann man mit Hilfe einer Snowball Metric die gesellschaftliche Relevanz von Forschungsergebnissen messen?

Zum ersten Punkt hielt Max Paetzold vom Schwedischen Nationalen Datenservice (SND) einen Vortrag mit dem Vorschlag: 1. Ressourcen identifizieren, 2. extented Open Document Identifier (ODI) definieren, 3. ODI gemeinsam evaluieren.

Zum zweiten Punkt stellte Arjan Schalken von der Vreije Universiteit Amsterdam eine Verfahren vor, um auf der Grundlage von politische relevanten Publikationen (von Parteien, NGOs, Behörden, EU, UNO, etc.) und den darin enthaltenen Verweisen die Verbindung zu den Originalarbeiten herzustellen und damit deren “gesellschaftliche Relevanz” zu messen.

Im nächsten Beitrag werde ich vom zweiten Tag berichten, bei dem die Ergebnisse aus den einzelnen Workshops (Arbeitsgruppen) zusammengetragen wurden, der Aurora Diversity Award verliehen wurde und eine Diskussion zum Thema “Science and Humanities” (also in der Art der “Two Cultures”) stattfand.

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