Buchtipp: Westlich des Sunset

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F. Scott Fitzgerald, der 1940 mit nur 44 Jahren starb, verdiente sich seinen Lebensunterhalt zuletzt in Hollywood, wo er zwar unermüdlich Dialoge schrieb, aber nur einmal in einem Filmabspann erwähnt wurde.

“Der große Gatsby”, das Werk, das ihn in den Zwanzigern bekannt gemacht hatte, war lang vergessen und er bekam nur noch ein paar Dollar Tantiemen dafür. Fitzgerald wurde erst lange nach seinem Tod ein Klassiker der amerikanischen Literaturgeschichte.

Stewart O’Nan zeigt seinen Kampf um große Literatur vs. Schreiben als Lebensunterhalt, um Liebe und auch seine Niederlage gegen die Alkoholsucht.

O’Nan, Stewart. Westlich des Sunset. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2016.
E11 ELQO1835

-A.Keusemann-

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Stromabschaltung am 14./15.08.2020

Strom_kleinAm Campus Essen wird an der Stromversorgung gearbeitet:

Ab 14.08.2020, 16:30 Uhr
bis 15.08.2020, 11:00 Uhr
muss der Strom in den Gebäuden R09 und R11 abgeschaltet werden.

Auch die Bibliothek ist betroffen:
alle Server müssen in dieser Zeit heruntergefahren werden.

Folgende Services stehen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung:

  • Die Recherche in Primo ist möglich.
  • Der Zugriff auf Ausleihkonten ist nicht möglich.
  • Verlängerungen, Vormerkungen, Bestellungen funktionieren nicht.
  • Fernleihen sind ebenfalls nicht möglich.
  • Aufstellungssystematik, Universitätsbibliographie, DuEPublico sind nicht erreichbar.
  • Remote Desktop-Verbindungen zur UB funktionieren nicht.

 

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Give-away für den kühlen Kopf

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Eigentlich als Orientierungshilfe für den Markt der Möglichkeiten gedacht, sind sie doch auch jetzt bei den heißen Temperaturen super praktisch um einen kühlen Kopf zu bewahren!

Die nützlichen und zusammenfaltbaren Fächer finden Sie in den Eingangsbereichen der Fachbibliotheken LK und GW/GSW.

Nehmen Sie sich gerne einen mit.

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Universitätsarchiv – Die Geschichte der Intensivbeatmung

Die Corona-Pandemie stellt seit Anfang des Jahres die Gesundheitssysteme der ganzen Welt vor eine große Herausforderung. Glücklicherweise ermöglicht die moderne Medizin heute in den meisten Fällen eine effektive Behandlung und rettet so viele Menschenleben.

Dies war aber nicht immer der Fall: Oft gab es Pandemien, die viele Menschenleben kosteten. Tuberkulose-, Polioepidemie, Spanische Grippe oder Hong Kong-Grippe usw. haben ähnlich wie die Corona-Infektion starke Auswirkungen auf die Lunge. Während die moderne Beatmungstechnik heute eine effektive Behandlung ermöglicht, war die klinische Behandlung durch Beatmungsgeräte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Seltenheit. Bis dahin war die Tracheotomie, also das operative Öffnen der Luftröhre, die einzige Möglichkeit Patienten zu helfen.

Die Geschichte der Intensivbeatmung begann 1907 mit Heinrich Drägers Erfindung des Ur-Pulmotors. Die zeitgesteuerte Maschine sollte das Atmen als einen regelmäßigen und konstanten Vorgang regulieren. Mit diesem Konzept war Dräger seiner Zeit voraus, waren die Beatmungssysteme doch damals noch überwiegend druckgesteuert (heute sind sie primär zeitgesteuert). Dennoch war der Einsatz des Gerätes erst nach Modifikationen möglich. So wurde zum einen das Problem der Rückatmung von ausgeatmetem Gas durch ein Doppelschlauchsystem und eine modifizierte Ventilsteuerung gelöst, die die Trennung von ein- und ausgeatmeter Luft garantierte. Zum anderen war es erforderlich, die unflexible Steuerung zu verbessern. Einsatz fand das Gerät zunächst in der Notfallbeatmung.

Eines der frühen klinischen Beatmungssysteme war der Poliomat, der 1953 das erste Mal eingesetzt wurde. Im Gegensatz zum Pulmotor verfügte er über zentrale Messvorrichtungen zur Einstellung des Beatmungsdrucks.

Der Zweite Weltkrieg und die Polioepedemie von 1953/54 steigerten die Nachfrage nach klinischen Beatmungssystemen enorm, neue Konzepte wurden entwickelt. Zu nennen sind neben der Eisernen Lunge, deren Zylinder den Körper des Patienten bis zum Kopf umschließt und die durch abwechselnd entstehenden Unter- und Oberdruck eine passive Bewegung des Thorax ermöglicht, auch Rumpfbeatmungssysteme, die nach demselben Prinzip funktionieren. Außerdem ist der Spiromat zu erwähnen, der nach dem Balgbeatmungsprinzip arbeitet. Die Entwicklung von Universalventilatoren in den späten 1970er Jahren erlaubte eine erste elektronische Steuerung. Die weiterentwickelten Ventilatoren der 1980er Jahren ermöglichten den Betrieb durch elektromagnetische Ventile und graphisches Monitoring. Aus der heutigen Intensivbeatmung sind sie nicht mehr wegzudenken.

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Auch Forscher*innen der UDE sind an der Weiterentwicklung medizinischer Beatmungstechnik interessiert. Im Rahmen des Verbundprojektes FASMUSS (Faseroptisches Multi- Sensor-System für Anwendungen in der Medizin) entwickelte der Fachbereich Elektromechanische Konstruktion 1996 ein Multi-Sensor-System zur Intensivbeatmung von Patienten. Dies sollte die bis dahin nicht umsetzbare individuelle Einstellung auf den Patienten durch Messung von wichtigen Atmungsparametern ermöglichen. Konkret handelt es sich bei dem auf der MEDICA 1996 vorgestellten Instrument um einen Tubus, der mit drei Sensoren ausgestattet ist. Diese messen den Druck, die Temperatur und die Atemluftströme. Mithilfe der Messdaten wird die Einstellung des Beatmungsgerätes optimiert.

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Buchtipp: Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika

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“Das amerikanische Experiment beruht auf drei politischen Ideen – ‘diesen Wahrheiten’, wie Thomas Jefferson sie nannte -, auf politischer Gleichheit, naturgegebenen Rechten und Volkssouveränität.” (S.13)

Wobei uns die Autorin schnell darauf aufmerksam macht, dass die Gleichheit und die naturgegebenen Rechte natürlich nur weißen Männern, die Steuern zahlten, zustanden.

Das Buch ist dick, aber “auf diesen Seiten fehlt vieles.” schreibt Lepore. “Einige sehr wichtige Ereignisse haben es nicht einmal in die Fußnoten geschafft, die ich so kurz gehalten habe wie die Fingernägel eines Babys.” (S.18)

Ja, das stimmt, so ist das Buch wunderbar spannend zu lesen und auch Lepore ist auf der Suche nach der Wahrheit.

“Meine Methode ist, allgemein gesagt, die Toten für sich selbst sprechen zu lassen. Ich habe ihre Worte zwischen diese Seiten gepresst, wie Blumen, wenn es wegen ihrer Schönheit geschah, oder wie Insekten, wegen ihrer Scheußlichkeit.” (S.19)

 

Lepore, Jill. Diese Wahrheiten : Eine Geschichte Der Vereinigten Staaten Von Amerika.  2019, Verlag C.H.BECK Literatur – Sachbuch – Wissenschaft, 2019
E11 MHRC2635   E11 MHRC2635(2)
und als E-Book (Online-Zugriff siehe Primo)

und im Original
Lepore, Jill. These Truths : a History of the United States. W.W. Norton & Company, 2018.
E11 MHRC2627    E11 MHRC2627

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Kostenlos für UDE-Autor*innen: Jetzt auch bei Springer Nature OA veröffentlichen!

openaccessDer DEAL macht’s möglich: ab dem 01.08.2020 können Sie in den Gold-Open-Access-Zeitschriften des Verlags Springer Nature publizieren – ohne selbst eine Rechnung zu bekommen. Die geht direkt an die Universitätsbibliothek (UB) und wird zunächst bis mindestens Ende 2020 vollumfänglich aus dem UDE-Publikationsfonds beglichen.

Ebenfalls interessant für Autor*innen: bereits seit Anfang des Jahres können Sie für Ihre Artikel in den meisten regulären Springer-Zeitschriften die Open-Access-Option wählen, ohne, dass Sie selbst dafür die Kosten tragen müssen. Diese Form der Veröffentlichung ist von der UDE vorfinanziert – nutzen Sie also unbedingt die Gelegenheit, Ihre Arbeit durch die Veröffentlichung im Open Access weltweit noch besser sichtbar zu machen so und Ihre Zitationen zu steigern!

Sie haben Fragen zum Thema Open Access an der UDE oder möchten sich individuell beraten lassen? Wenden Sie sich an Ihre Expert*innen der UB: openaccess.ub@uni-due.de.

Zum Hintergrund: Die UB setzt sich aktiv für offene und faire Wissenschaft ein. Die Open-Access-Transformation des wissenschaftlichen Publikationsmarktes voranzutreiben ist ein wichtiger Teil dieses Engagements. Dabei ist der DEAL-Vertrag eine von vielen Initiativen, die wir auf dem Weg in eine offenere Zukunft begleiten. Zusammen mit ihren Kooperationspartner*innen aus ganz NRW ist die UB Duisburg-Essen weiter auf der Suche nach nachhaltigen Finanzierungs- und Vertragsmodellen, die es ermöglichen, die Veröffentlichung im Open Access zukünftig zum Standard zu machen.

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Lärmintensive Arbeiten am kommenden Montagmorgen in LK

Achtung

Am Montag, 27.07.2020 finden im Innenhof neben der Fachbibliothek LK lärmintensive Arbeiten statt. Es wird seitens der ausführenden Firma versucht, die Arbeiten bis ca. 10:00 Uhr zu beenden.

Ohrstöpsel können an der Infotheke im 1. OG geholt werden.

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Serviceeinschränkungen am Dienstag, 21.07.2020

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Wegen Wartungsarbeiten stehen folgende Services am Dienstag, 21.07.2020, von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr nicht zur Verfügung:

  • Online-Semesterapparate
  • Kollektion Lehr- und Lernmaterialien auf DuEPublico
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Buchtipp: Mercators Nachbarn

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Wie beschwerlich war die Suche nach Informationen vor 500 Jahren – Bücher waren rar. Man reiste zu den teilweise weit entfernten Bibliotheken und traf dabei natürlich auch andere Gelehrte.

Auch das Werk Mercators entstand vor dem Hintergrund eines Netzwerkes von Wissenschaftler*innen. In 16 bebilderten Kurzbiographien werden ihre Geschichten erzählt.

Becker, Petra, and Marinko Betker. Mercators Nachbarn : Ein Gelehrten-Netzwerk im 16. Jahrhundert. Duisburg: Mercator-Verlag, 2020.   E11 LDU1671

-A.Keusemann-

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Publication Days: Informationen effizient verwalten

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In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie Quellenangaben und Textstellen erfassen, verwalten, strukturieren, teilen und korrekt zitieren können, ohne den Überblick zu verlieren. Sie üben den Umgang mit Text- und Bildzitaten im Zusammenspiel mit Citavi, das Erstellen von Literaturverzeichnissen und das Erzeugen automatisierter Quellennachweise im Zitationsstil in Ihrem Text.

Wann? Do, 16.07.2020, 10.00–13.30 Uhr

Wo? Online via Zoom

Von wem? Sabine Neubauer, Beate Baurmann, Talea van Lengen

Anmeldung zu dieser Veranstaltung nur noch heute möglich.

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