Universitätsarchiv – Erschließung klimatischer Vertikalstrukturen

Eine AG des Instituts für Ökologie der Gesamthochschule Essen richtete 1990 einen mit Helium gefüllten Fesselballon ein, der mit einer Messsonde ausgestattet war und eine Höhe von bis zu 300 Meter erreichen konnte.

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Ziel war es, klimatische Vertikalstrukturen zu erschließen, indem die erfassten Daten direkt an eine elektronische Empfangsstation am Boden übermittelt wurden. Gemessen werden sollten Luftdruck, Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Windfelder.

Post_KW_47-20_Bild 2Das Einsatzgebiet war die Stadt Stolberg bei Aachen. Deren Tallage führte zu einer schweren Belastung des örtlichen Klimas. Zusammen mit den Bodenmessdaten sollten die Daten aus dem Fesselballon das dreidimensionale Bild der immisionsklimatischen Situation in Stolberg komplettieren. Klima- und Wetterballons sind seit dem frühen 20. Jahrhundert im Einsatz. Sie sind heute fester Bestandteil der meteorologischen Fachverfahren, dienen aber auch zur Erforschung der Atmosphäre.

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