Vor 50 Jahren: Universitätsarchiv – Ein kleines Stück Meer mitten in Duisburg

Binnenschiff im Jahr 1964. Quelle: Archiv des Museum der Deutschen Binnenschifffahrt/Fotograf: Konrad Spitzlay.

Binnenschiff im Jahr 1964.
Quelle: Archiv des Museum der Deutschen Binnenschifffahrt/Fotograf: Konrad Spitzlay.

Mit einem Festakt wurde am 23. April 1970 der Grundstein für einen technisch hochentwickelten Schleppkanal in der Versuchsanstalt für Binnenschiffbau in Duisburg-Neudorf an der Oststraße gelegt. Der 177,5 Meter lange und 11 Meter breite Kanal wurde so konzipiert, dass die Wassertiefe von einem Meter bis auf sechs Meter verstellt werden konnte. Das war eine Weltneuheit! Durch diese Technologie konnten weitreichende Experimente für die Binnenschifffahrt ermöglicht werden. Die hydromechanischen Gesetze, die für Flachwasserschiffe galten, gewannen auch für den Seeschiffbau an Bedeutung, da diese den Binnenschiffen hinsichtlich ihrer Bewegungseigenschaften in Küstennähe immer ähnlicher werden mussten.

Die Versuchsanstalt für Binnenschiffbau wurde im Jahr 1954 in Betrieb genommen. Das 2004 in „DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.“ umbenannte An-Institut der Universität Duisburg-Essen widmet sich heute neben der Flachwasserhydrodynamik unter anderem auch der Erforschung der Transportsysteme. Damit soll die Binnen- und Küstenschifffahrt weiterhin in Transportketten eingebunden und somit wettbewerbsfähig gehalten werden.

Dieser Beitrag wurde unter Universitätsarchiv abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.