Beschädigte und versteckte Bücher in der Bibliothek

beschädigtes BuchMan sieht es auf dem Foto kaum, aber die große Lücke zwischen den Seiten lässt es erahnen: Hier hat sich jemand großzügig bedient und die Seiten 124 bis 145 aus diesem Buch herausgerissen. Ärgerlich für denjenigen, der sie dringend braucht und nun nicht mehr vorfindet…

Leider gibt es das immer wieder: herausgerissene Seiten, herausgetrennte Kapitel oder herausgeschnittene Abbildungen. Der Schaden ist groß und wird häufig erst dann bemerkt, wenn der nächste Nutzer das Buch aufschlägt. Dann muss das Buch erst einmal neu beschafft werden, und das kostet Zeit und Geld.

Eine weitere Möglichkeit, anderen die wichtige Literatur zu entziehen und sie sich exklusiv zu sichern sind sogenannte “Nester”, also raffinierte Verstecke zwischen Buchreihen. Aber auch die werden von erfahrenen MitarbeiterInnen aufgespürt und aufgelöst.

Wir appellieren an alle NutzerInnen, sich fair zu verhalten. Es gibt genügend legitime Varianten:

– In allen Fachbibliotheken stehen Kopierer zur Verfügung.
– Wichtige Abschnitte bzw. Kapitel können kostenlos eingescannt werden. Am besten bringen Sie dazu gleich einen USB-Stick mit.
– Die meisten Präsenzexemplare kann man über Nacht oder über das Wochenende ausleihen, das nennen wir “Kurzausleihe“.

Damit tragen Sie zum Fairplay in der Bibliothek bei!
 

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2 Antworten zu Beschädigte und versteckte Bücher in der Bibliothek

  1. Bib sagt:

    Hallo, 

    zuletzt wurden im WS 2012/13 die Öffnungszeichen an Samstagen und Sonntagen ausgedehnt. Die UB überprüft auch weiterhin, ob eine Erweiterung der Öffnungszeiten sinnvoll und finanzierbar ist. Hier müssen Aufwand und Nachfrage gegeneinander abgewägt weren. Bedenken muss man z.B. die Kosten für Strom, Klimaanlage, Aufzüge, Heizung, Rufbereitschaft etc. Unsere studentischen Hilfskräfte sind eine wichtige Säule, ohne die die derzeitigen Öffnunszeiten nicht machbar wären. 

    Unsere Druckstationen und Scanner werden insbesondere zu den Stoßzeiten gut genutzt. Die räumlichen Gegebenheiten in der Fachbibliothek GW/GSW lassen derzeit eine Aufstellung weiterer Scanner und Druckstationen nicht zu; etvl. können wir die Anzahl nach Abschluss der dortigen Umbaumaßnahmen erhöhen. Die Flachbettscanner in der Fachbibliothek GW/GSW haben unter der starken Beanspruchung gelitten. Deshalb haben wir den DIN-A3-Scanner vor kurzem ausgetauscht. Sobald möglich werden wir auch den A4-Scanner austauschen.  

    Um zu erkennen, bei welchen Titeln weitere Exemplare beschafft werden sollten, werten wir in regelmäßigen Abständen die Zahl der Vormerkungen aus. Das Angebot an E-Books (elektronischen Büchern) wurde zuletzt durch weitere rund 1000 Titel aus dem Verlag Elsevier aufgestockt. Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge zur Anschaffung neuer Bücher oder weiterer Exemplare (egal ob gedruckt oder elektronisch) entgegen. Sie finden dazu ein Formular auf der Startseite unseres Suchportals Primo (unterhalb des Fotos) oder unter A-Z: https://www.uni-due.de/ub/abisz/av_buch.php 

    das BibBlog-Team

  2. Anonymous sagt:

    Wie wäre es mit….

    – Erweiterung der Öffnungezeiten??? (In Heidelberg kann ich bis 1 Uhr am Morgen im Lesesaal noch sitzen; es muss ja kein Bibliothekspersonal da sein, SIcherheitspersonal, das sowieso ganze Nacht vor Ort ist, reicht aus. Die ganzen studentischen Mitarbeiter langweilen sich sowieso nach 20 Uhr weil sie nicht viel helfen können und häufig gerne auf das Stammpersonal verweisen und stören sogar eher die Bibliotheksbesucher)

    – mehr Scanner und Drucker??? (ich musste schon mal 45 Minuten warten um die Chance zu haben, Inhalte eines Buches zu scannen. Die neuen buchschonenenden Drucker mit USB-Anschluss sind eine sehr gute Lösung. Aber nur einer reicht nicht aus. Und die beiden älteren Scanner in der GW-Bibliothek sind ziemlich zerstört und unzuverlässig)

    – mehr Exemplare gefragter Medien bzw. Erweiterung der Online-Angebote (elektronisch hinterlegte Bücher. Ich weiß, da wird schon einiges getan, aber es könnte mehr sein. Auch, wenn die Kooperation mit bestimmten Verlegern teuer ist, wird das doch wahrscheinlich langfristig günstiger sein und mehr Studenten entgegenkommen

     

     

     

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