National E-Science Symposium in Amsterdam

Am 21. November fand das E-Science Symposium in Amsterdam statt. Die Keynote von Frank Miedema “How to facilitate the transition to Open Science” betonte die europäische Perspektive (vor allem auch mit der Stellung von Open Science im künfigen Forschungs-Rahmenprogramm der EU). Zentral auch die Frage nach der Qualität von Forschungsergebnissen und Publikationen (vor allem Wiederholbarkeit).

In einer der parallelen Sessions war wiederum “Europe” Thema, v.a. die European Open Science Cloud (EOSC) an den folgenden Beispielen:

  • EUDat: Provides services for individuals, teams, communities,easy.dmp,b2drop, b2share usw. usf.
  • EOSC-hub (www.eosc-hub.eu); Beispiel: notebooks.egi.eu provides Jupyter notebooks for E-Learning, also eine OER
  • FAIRsFAIR:Fostering FAIR data practices in Europe (www.fairsfair.eu)
  • Data repositories,Keeping data objects safe, Metadata aggegator –> harvest metadata and provide singel UI or API

In der nachfolgenden Diskussion kamen u.a. “First, second, and third level support” und “Reprocessing data (not only making data available)” zur Sprache.

In einer zweiten der Paralell Sessions war “Big Data” Thema (am Nachmittag)

  • LHC (der Large Hadron Collider am CERN in Genf)
    GRID computing for data analysis. Large amounts of data.
  • Astron: Astronomy data; collaboration with CERN
  • Fusion Science in the ITER area: Fusion reactor, governance structures are difficult

Zum Abschluss wurde der Young e-scientist award verliehen (mit 50.000 Euro dotiert, ging an Lise Stork für “Semantic Web and Computer Vision Methods for Analyzing the Content of Historical Biodiversity Archives”

Fazit

Für Entscheider*innen

Es gibt viele Aktivitäten auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Welche Angebote sind für meine Uni geeignet? Wie kommen die Individueen, Gruppen, Fakultäten, Zentren meiner Uni an die relevante Information? Wie kann ich verhindern, dass Entwicklungen doppelt gemacht werden?

Das gleiche lässt sich auf der Ebene eines Bundeslandes, eines Landes oder ggf. sogar Europas wiederholen: Wenn es auf einer höheren Ebene schon ein Angebot gibt, sollte man nicht das nutzen und nicht auf der eigenen Ebene wiederholen? Verbunden damit sind natürlich viele weitere Fragen: “one size fits all”? Governance? Overhead? usw. usf.

Am Ende bedarf es vermutlich lokaler “Lotsen” (mit Expertenwissen).

Für Forschende

Wie kann ich ein für mich passendes Angebot finden? Wer berät mich? (siehe oben und unten) Was gibt es überhaupt?

Für Science Support and Service (IT, UB)

Das Fazit für “Entscheider*innen” oben ist natürlich auch hier einschlägig (die hier genannten Gruppen sind nicht disjunkt). Außerdem:

  • Wie kann ich die Information über all die Angebote an die individuellen Forschenden bringen?
  • Wie kann man Unterstützung am besten organisieren?
  • Wie lassen sich die Angebote auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen schneidern?
  • Wer kann das alles leisten?

Wie so häufig: Mehr Fragen als Antworten :-).

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Eine Antwort auf National E-Science Symposium in Amsterdam

  1. Hubert Ludwig Klüpfel sagt:

    Natürlich lohnt sich für die UDE ein Blick auf www.udue.de/rds und für NRW auf www.fdm.nrw.

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