Ordnung mit Ordnern

In den ersten Wochen eines jeden Semesters sammeln wir unzählige Passwörter für DuEPublico, Moodle2 etc. Dort finden wir dann Woche für Woche unsere Unterlagen, die uns dabei helfen, die Veranstaltung erfolgreich zu absolvieren. Damit wir die Unterlagen immer und überall dabei haben, speichern wir sie in unserem Downloadordner – und dieser wächst und wächst. Problematisch kann es werden, wenn man dann eine ganz bestimmte Dabei sucht. Klar können wir die Suche-Funktion unseres Betriebssystems verwenden. Aber spätestens, wenn unsere Hardware ausgetauscht wird, wird es ganz schön problematisch – wenn es darum geht – alle wichtigen Dateien zu sichern. Ein paar einfache Handgriffe und etwas Disziplin können diesem Problem entgegenwirken.
Wir haben uns zwei Ordnungssysteme angeschaut und wollen dir diese nun einmal kurz vorstellen. Anfangen wollen wir mit dem „Semester-System“. Wir legen dafür einen Ordner an, den wir z.B. Uni nennen. In diesem Ordner erstellen wir dann weitere Ordner – einen für jedes Semester. Diese Ordner wiederum können wir wieder mit weiteren Ordnern unterteilen. Da dies zugegebenermaßen sehr abstrakt klingt haben wir den folgenden Screenshot gemacht:

ordnung1

Vorteile dieses Systems sind ganz klar, dass du jederzeit sehen kannst, welche Veranstaltung du wann besuchst hast. Darüber hinaus kannst du auch ohne Probleme zuordnen, wie alt bzw. jung die Unterlagen sind. Zugegeben, man muss sich durch einige Verzeichnisstrukturen klicken um ans Ziel zu kommen, daher haben wir uns noch ein zweites System überlegt.

Wieder haben wir einen Ordner „Uni” erstellt. In diesem Ordner sparen wir uns aber die Semesterunterteilung und erstellen direkt Ordner für die entsprechenden Veranstaltungen.

ordnung2

Hier können wir zwar nicht erkennen in welchem Semester wir den Kurs belegt haben, dafür sparen wir uns aber so manchen Klick durch unsere Ordner. Dieses Ordnersystem kann man darüber hinaus natürlich auch auf beliebig andere Bereiche seines Computers ausweiten, seien es die Schnappschüsse, die man mit seiner Digitalkamera gemacht hat (Stichwort: Wo sind die Fotos vom Festival letztes Jahr?) oder andere Dateien, die man auf dem Computer speichert.
An dieser Stelle wollen wir kurz auf das Thema Redundanz eingehen. Redundanz bedeutet, dass man eine Datei an mehreren Orten speichert, für den Fall, dass ein Speicherort verloren geht, z.B. weil eine Festplatte den Geist aufgegeben hat. Es empfiehlt sich definitiv, wichtige Dateien immer mehrfach zu speichern, stell dir nur mal vor, du schreibst an deiner Abschlussarbeit und kurz bevor du fertig bist, hat die Festplatte – auf der sich die Arbeit befindet – einen Schaden. Darum empfiehlt es sich, wichtige Dateien zusätzlich auf einem externen Speichermedium zu sichern (z.B. einem USB-Stick oder einer externen Festplatte).

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