Buchtipp: “Babel” von Kenah Cusanit

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1913 – der deutsche Archäologe und Grabungsleiter Robert Koldewey liegt in Babylon mit Blinddarmschmerzen in seinem Bett.
Er hat aber nicht die Absicht, sich in die Hände eines Mediziners zu begeben, denn
„Ärzte waren letzten Endes Handwerker, die reparierten, was sie selbst nicht konstruiert hatten.“ (S.15)

Er selbst ist auch Bauingenieur und gräbt für die Preußen in einem offenem Wettrennen mit Frankreich und England nach archäologischen Schätzen.
Dabei hat er den Turm von Babel gefunden, bzw. die Fundamente – vorher hatte man nur die Trümmerteile entdeckt, die aber an einen anderen Ort gebracht worden waren.
Seine Erlebnisse in Berlin und dem Orient gehen ihm durch den Kopf während er darauf wartet, dass er wieder aufstehen kann.

Wer die ersten 50 Seiten durchhält, den hat die Persönlichkeit Koldeweys, die Vielfalt der Themen und Cusanits Humor gepackt :).

E11        CSNK5266(5)

-A.Keusemann-

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