Azubi im Ausland #2

Während der Ausbildung zum Fachangestellten für Medien und Informationen dürfen unsere Azubis für fünf Wochen in eine Bibliothek im Ausland, um auch dort Erfahrungen zu sammeln. Hier berichtet unsere Auszubildende Miriam Wagner über ihren Aufenthalt in Kärnten (Österreich):

Im 2. Ausbildungsjahr als FaMI habe ich über das Erasmus+ Projekt des Robert-Schmidt-Berufskollegs ein 5-wöchiges Auslandspraktikum gemacht.
Ziel dieses Praktikums ist es natürlich, Erfahrungen und Eindrücke außerhalb des eigenen Ausbildungsbetriebes in Deutschland zu sammeln. Dazu gehört es z.B. internationale Kontakte zu knüpfen und einfach mal „über den Tellerrand“ hinauszuschauen. Denn den FaMI-Beruf oder allgemein Berufe in Bibliotheken gibt es überall auf der Welt!

WagnerDas Erasmus+ Projekt unterstützt vor und während des Praktikums jeden Teilnehmer finanziell bei den Themen Anreise und Unterkunft.

Nachdem der Teilnehmervertrag unterzeichnet war, die Zielbibliothek zugestimmt hat, die Flüge und die Unterkunft rausgesucht und gebucht waren, ging es mit einem weiteren Mitschüler los nach Kärnten.

Kärnten liegt direkt im Dreiländereck mit Slowenien und Italien zusammen und wird nicht ohne Grund das Land der Seen genannt.

Zwischen zwei der größeren Seen lag dann mein Pendel-Gebiet. Denn mein Betriebspraktikum habe ich in der Campusbibliothek Feldkirchen der FH Kärnten absolviert. Dort durfte ich zum größten Teil sehr eigenständig die Bibliothekstheke besetzen und übernahm Aufgaben, wie z.B. das Rücken der alten Zeitschriften und Pflege der Semesterapparate. Zudem habe ich mit meinem Mitschüler und dem Bibliotheksleiter noch Ausflüge zu den anderen Campusbibliotheken unternommen (inkl. kleiner Einweisungen & Führungen) und durfte sogar bei einer Sponsion (festliche akademische Verleihung) assistieren, was wirklich spannend war.

WagnerCollageMeine Unterkunft habe ich mir in einem kleinen Ort gesucht, wo ich einen direkten Blick auf den Ossiacher See hatte und im Hintergrund die Gerlitzen Alpe mit drei Wasserfällen lag. Das Wetter war über vier Wochen hinweg einfach traumhaft, also perfekt um die nähere Umgebung, die Burgen, Seen und Klagenfurt zu besuchen. Wir hatten zudem das Glück, dass das letzte Wochenende mit Feiertagen zusammengefallen ist, daher haben wir zum Abschluss des Praktikums auch noch Wien und Ljubljana besucht.

Besonders toll finde ich an dem Praktikum, dass man einen neuen Blick auf eigentlich gewohnte Arbeitsschritte bekommt. Das heißt man lernt neue, evtl. kreativere Ideen kennen um ans Ziel zu kommen. Zudem lernt man die österreichische Kultur kennen, was ich unbedingt empfehle, denn die Kärntener habe ich als sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und stressfrei kennengelernt. Sie wirken sehr vertraut und offen miteinander und zu Fremden(!). Da kommt dann gerne bei einer Verabschiedung im Supermarkt mal ein „Pfiat di und Baba“ vom Gegenüber. Einfach toll – man fühl sich direkt wohl!

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