Tag des freien Buches

Im Jahre 1933 wurden von den Nationalsozialisten zahlreiche Bücherverbrennungen veranlasst. Daher wurde am 10. Mai 1947 ein Gedenktag anlässlich der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland eingeführt und im sowjetischen Sektor sowie später in der DDR als „Tag des freien Buches“ weitergeführt. In der Bundesrepublik wurde der 10. Mai im Jahre 1983 als „Tag des Buches“ u.a. durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels eingeführt.

Quelle: Denkmaltafel zum Bodendenkmal "Namen der Autoren" (Bild: Thilo Schmülgen/FH Köln)

Quelle: Denkmaltafel zum Bodendenkmal “Namen der Autoren” (Bild: Thilo Schmülgen/FH Köln)

An der TH Köln erinnert seit drei Jahren die Denkmaltafel über das Bodendenkmal “Namen der Autoren” vor dem Hauptgebäude der Hochschule in der Kölner Südstadt (Claudiusstraße 1) an die Autorinnen und Autoren, deren Werke 1933 in Deutschland verbrannt wurden – genau an dem Ort, an dem 1933 die Bücherverbrennung in Köln stattgefunden hat, damals Sitz der Universität zu Köln.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen sind oft an der TH Köln für Fortbildungen oder haben dort sogar ihr informationswissenschaftliches Studium abgeschlossen. Beim nächsten Besuch an der TH Köln lohnt sich also auch mal ein genauerer Blick auf das Denkmal.

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